Zum Abschluss der kleinen Serie über Mediation und andere Formen der alternativen Konfliktlösungsmethoden sei nochmal zusammengefasst: Grundsätzlich führen alle konsensualen Konfliktlösungsverfahren in der Regel zu mehr Akzeptanz bei den beteiligten Parteien. Das Ergebnis teilt die Beteiligten nicht in ein Gewinner-Verlierer-Verhältnis. Durch die Mitwirkung und Beteiligung können Konflikte dauerhaft beigelegt werden, die konsensuale Konfliktlösung wird dadurch effektiver.[1] Die Mediation untscheidet sich zu den übrigen außergerichtlichen Konfliktlösungsverfahren in erster Linie darin, dass sie sich am intensivsten an den Interessen der Beteiligten orientiert und diese als Maßstab für die Lösungsfindung nimmt. Auch wenn sich dieses Blog vornehmlich mit der Mediation als eine Spielart im System der alternativen Konfliktlösungsverfahren beschäftigt, bedeutet dies nicht, dass im Bedarfsfall und im Interesse der Beteiligten nicht auch auf die anderen ADR-Instrumente zurückgegriffen werden sollte.
[1] Perschel (2006) Mediation und Demokratie, S. 22.





