Das (vorläufige) Programm der Europäischen Mediationskonferenz – siehe meinen früheren Beitrag – ist jetzt online und verspricht einiges:
Donnerstag 27.9. 2007 Zeit: 14:00 – 18:00 Pre – Conference im Lusthaus
Freitag 28.9. 2007 Zeit: 10:00 – 12:00
Hauptreferate
Freitag 28.9. 14:00 – 16:00 – PTB 1
- Stellenwert, Rolle und Funktion der Mediation in einer ´Welt des Rechtsstreits´
- Skills, Qualifications & Techniques – Identität des Wirtschaftsmediators
- Täter-Opfer-Ausgleichs-Modelle in Europa
- Mobbing am Arbeitsplatz: Konflikt hinter dem Konflikt
- Nachhaltige Umweltmediation: Doppelt gemoppelt – “conditio sine qua non”?
- Live – Familienmediation (Deutschland)
- Gewaltprävention und Konfliktlösung in der Schule
- Rituale in der Mediation
- Entwicklungen in der Zivil- und Wirtschaftsmediation in Mittel- und Osteuropa
Freitag 28.9. 16:00 – 18:00 – PTB 2
- Kompatibilität der Standards und Normen in Europa
- 1) ´Corporate Social Responsibility´ & Mediation – B 2) Co3 Conflict Cost Controlling®
- Täter-Opfer-Ausgleich auf dem Prüfstand
- Konstruktives Konfliktmanagement am Arbeitsplatz: Streit vs. Dialog
- Mediation in behördlichen Genehmigungsverfahren: Instrumentarium des Akzeptanzmanagements ?
- 1) Theorie der Familiensysteme und Mediation – F 2) Live – Familienmediation (Skandinavien / SOE)
- School & Peer Mediation: Eine legitime Delegation der Konfliktbewältigung ?
- Bedeutung der Konfliktbereinigung durch Mediation auf das Wachstum bzw. Überleben von Familienunternehmen
Samstag 29.9. 9:00 – 10:30 – PTB 3
- SonDERrmodell “Richter-Mediator”: Doppelantlitz des ´Richter-Mediators´
- Was nützt die beste Mediation, wenn keiner hingeht? – Bedeutung der Pre-Mediation!
- Kriminalitätsprävention durch Victim-Offender-Mediation
- Konstruktives Konfliktmanagement am Arbeitsplatz: Feindseligkeit vs. Verschiedenartigkeit !
- 1) Mediation im öffentlichen Bereich: eine trendige Methode zur subtilen Umleitung von Bürgerprotest ? 2) La médiation environnementale dans quelques pays d’Europe : rôles, méthodes et enjeux
- 1) Gemeinsame Obsorge- und Eltern-Kind-Kontaktvereinbarungen nach Scheidung: Verbindlichkeit – Nachhaltigkeit – Flexibilität und Anpassungsbedarf ! – F 2) Live – Familienmediation (Frankreich)
- Bedeutung von Mediation im PISA–Ranking: “Integration” durch Vermittlung sozialer Interaktion – eine lohnenswerte Aufgabe für die Schulmediation?
- Wie wirken traumatische Trennungen über die Generationen und warum werden wir MediatorInnen ?
- European Mediation Market Place
Samstag 29.9. 11:00 – 12:30 – PTB 4
- Der Kompromiss als immanenter Widerspruch zum subjektiven Gerechtigkeitsempfinden?
- Mediation als Risiko-Management-Instrument im Banken- und Versicherungsbereich
- Die Bändigung von Gewalt in der Mediation
- `Unregelmäßigkeiten` im Unternehmen – Interne Mediation und Berufsethik?
- 1) VIE Airport Mediation: Wie verbindlich ist die erzielte Vereinbarung im behördlichen Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren ? – E 2) Environmental mediation in some European countries : roles, methods and issues
- 1) Mediation im Rahmen internationaler Kindschaftskonflikte – F 2) Live – Familienmediation (UK)
- Mediation in Ungarischen Schulsystem
- Frauen und Mediation in Zeiten des Patriarchats
- Methodologie für erfolgreiche interkulturelle Mediationen: Soziale Identität und Mediation
Samstag 29.9. 14:00 – 15:30 – PTB 5
- Charakteristika einer erfolgreichen Mediation
- Trendsetting in [Business] Mediation: Wirtschaftsmediation im europäischen Vergleich
- Aus Gewalt wird Ritual: ADR-Methoden statt Repression !
- Diskriminerung und andere Konflikte am Arbeitsplatz: Alternative Mediation?
- Interessenskonflikte in Infrastrukturprojekten
- 1) “Wie macht man es mit der Vermögensteilung, der Aufteilung der Kinder und wie schafft es dennoch, gemeinsam Weihnachten zu feiern ?” – F 2) Live – Familienmediation (Österreich)
- Veränderung des Hierarchie – Modells in der Schule durch Mediation ?
- Übungen aus der Kampfkunst Aikido für die Mediationspraxis
- The European Approach to peacemaking
Samstag 29.9. 16:00 – 18:00 – PTB 6
- Vom Auftrag, vom Mut und von der Kunst der Vermittlung in sozialen, kulturell, politisch, religiös oder von Rassenkonflikten geprägten “Minenfeldern”
- Hybride Formen in internationalen Wirtschaftsstreitigkeiten – MedArb oder Arb Med
- Jugendgewalt in Europa: Herausforderung für Streitschlichter?
- Mediation am Arbeitsplatz & Organisationsmediation: Interne Mediation und Berufsethik?
- Effektivität von ProjektMediation – Deal Mediation – Partnering in Mega-Projekten
- 1) Erkenntnisse aus den Live-Familienmediationen: 10 Jahre Europaratsempfehlung zur Familienmediation – F 2) Kinder in Bedrängnis: Mediation in Pachwork Familien & Mediationsergänzendes Trainingsprogramm für Eltern nach Scheidung
- Erfolgsbedingungen von Gemeinwesenmediation
- Mediation 2.0 – Neuer Einfluss von Weblogs, Podcasts & Co. auf Mediation sowie e-mediation
Erläuterung zum Aufbau der Programm – Themenblöcke (PTB): (* Änderungen vorbehalten !)
A = Allgemeines
B = Business Mediation
C = Criminal Cases – Mediation of Criminal Cases (ATA / Victim-Offender-Mediation)
D = Deviantes Konfliktverhalten am Arbeitsplatz
E = Environmental Mediation – Umweltmediation
F = Familien- und Scheidungsmediation
G = Gemeinwesenmediation – Gewalt in der Schule: Peer- und Schulmediation
H = Haltung des Mediators
I = International (I 1, I 3) – Interkulturelle Mediation (I 4), Internationale Friedensmediation (I 5)
Anmelden kann man sich unter diesem Link. Tagungsbeitrag: 380 EUR bei Anmeldung bis zum 30. Juni 2007,





