Verfasst von: Christoph Stroyer | April 11, 2007

Altersweise Mediation

Jetzt mal etwas Pop: Seit kurzem ist ja die neue Platte der Fantastischen Vier auf dem Markt. Wer, wie ich, mit dieser Band groß geworden ist, wird diesen Termin ebenso wie die Termine der Tour bereits notiert haben. Warum aber die Erwähnung der Fantas in diesem Blog? Nun, die Antwort liefert uns die FAZ, die in ihrem Beitrag vom 8.4.2007 Thomas D. altersweise Mediation in den Mund legt:

(…) Mit dieser Perspektive lassen sich Stücke wie das alberne „Nicki war nie weg“, das poppig shuffelnde „Einfach sein“ (mit Grönemeyer-Gastauftritt im Refrain) oder auch eine altersweise Mediation Thomas Ds zum Thema Drogen genießen. Im Refrain des letztgenannten Stücks heißt es: „Diese Angst, dass die Träume sich verflüchtigen / ist die Angst vor der Einsamkeit der Nüchternen / Vor der Bedeutungslosigkeit eines jeden flüchtigen / Augenblicks des Glücks eines Süchtigen.“Gar nicht schlecht, und das Zitat stammt diesmal sogar aus dem Refrain. (…)

Quelle: Eric Pfeil in Hochmodern und unterhaltsam: „Fornika“ FAZ vom 8.4.2007

Was meint der Autor mit der Bemerkung „alterweise Mediation“? Geht es hier um Milde, Schlichtung oder Vermittlung? Mediation scheint sich in der Tat mehr und mehr zum Modewort zu entwicklen. Das mag man sehen wie man will, jedenfalls an dieser Stelle habe ich fürs erste keine Einwände. Vielleicht auch eine Form von Altersmilde.


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